Johannespassion

Elina Albach, Philipp Lamprecht, Benedikt Kristjánsson  

Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover

Tickets from €18.00
Concessions available

Event organiser: Deutscher Chorverband e.V., Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Deutschland

Tickets


Event info

Cembalo und Truhenorgel: Elina Albach
Schlagwerk: Philipp Lamprecht
Tenor: Benedikt Kristjánsson
Johann Sebastian Bachs Johannespassion, verdichtet zu intensiver und fesselnder Kammermusik. Der isländische Tenor Benedikt Kristjánsson erzählt im intimen Rahmen die komplette Passion und nimmt verschiedene Rollen ein. Die Cembalistin Elina Albach und der Schlagzeuger Philipp Lamprecht zeichnen mit ihrer neuen, farbenreichen Bearbeitung das Orchester nach, während die Choräle – von der originalen Aufführungspraxis inspiriert – gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden. Der Kontrast zwischen tradierten Hörgewohnheiten und außergewöhnlichen Bearbeitungen sowie das direkte und unmittelbare Format lässt die altbekannte Johannespassion ganz neu und frisch wirken. Die Zuordnung einzelner Schlagwerkinstrumente zu jeweiligen Perspektiven, zum Beispiel der Turba-Chöre, und die historischen Tasteninstrumente ergeben einen besonderen Ensembleklang, der die Musik von Bach ganz roh, ungefiltert und intensiv erklingen lässt.
Eine Produktion von Podium Esslingen.
Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Johannespassion (BWV 245)

Location

Marktkirche
Hanns-Lilje-Platz 2
30159 Hannover
Germany
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Die Marktkirche ist die älteste Kirche der Altstadt und mit ihrem Turm ein Wahrzeichen Hannovers. Die Kirche im Stil der Backsteingotik ist Höhepunkt jeden Besuchs in der Altstadt und die Begräbnisstätte des Deutschen Michels. Bereits seit 750 Jahren finden hier Gottesdienste statt, erst katholische und ab 1536 protestantische, und nicht nur Gläubige zeigen sich von der Wucht der schmucklosen aber unglaublich imposanten Marktkirche beeindruckt.

Auf den Überresten einer romanischen Vorgängerkirche, die auch heute noch dem unter der Kirche gelegenen Bödekersaal sein unvergleichliches Aussehen verleihen, wurde im 14. Jahrhundert die Marktkirche St. Georgii et Jacobi errichtet. Als herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik ragt die Kirche mit ihrem 98 Meter hohen Turm in den Himmel und war einst Keimzelle der Stadt Hannover. Besonderes Prunkstück innerhalb der monumentalen Kirche ist der Retabel des Hochaltars, der um 1480 entstand und nach Zwischenstationen in der Aegidienkirche und dem Welfenmuseum nun wieder an seiner angestammten Stelle zu finden ist.

Auch sonst bietet die Marktkirche in Hannover allerlei Rätsel und Spannendes: Auch viele Ortskundige wissen nicht, dass hier der Deutsche Michel begraben liegt. Johann Michael von Obentraut, General im Dreißigjährigen Krieg, fiel beim Kampf gegen den Feldherrn Tilly und sein Spitzname wurde zum Inbegriff des Deutschen. Auch über das vermeintliche Pentagramm an der Außenseite der Kirche wundern sich viele Betrachter. Der auf die Spitze gestellte Fünfstern soll, gemeinsam mit den Wasserspeiern, den Teufel und das Böse von der Kirche fernhalten.