Verschoben
Bisheriges Datum:

CHRISTIAN SEIBERT - Klavierkonzert

Lindenallee 23
15890 Eisenhüttenstadt

Tickets from €20.00 *
Concessions available

Event organiser: Stadt Eisenhüttenstadt, Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., zzgl. €2.00 Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung

Tickets


Event info

Achtung! Hier vorab ein Hinweis.
Beim Kartenkauf bitten wir darauf zu achten, dass nur Ehe- oder Lebenspartner, sowie Angehörige des gleichen Haushalts zusammensitzen dürfen. Im öffentlichen Bereich gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen. Nutzen Sie außerhalb des Saales eine Mund-Nasenbedeckung.

ZuschauerInnen, die aktuell erkältungsähnliche Symptome aufweisen oder zu der Personengruppe gehören, die sich in den letzten 14 Tagen in den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten aufgehalten haben oder Kontakt zu Personen hatten, die sich in den letzten Tagen in den Risikogebieten befanden, werden aufgefordert, dem Theater fernzubleiben.

Christian Seibert spielt..

Die Klaviersonate D-dur KV 284 von Wolfgang Amadeus Mozart ist zweifellos eines seiner bedeutendsten und brillantesten Werke und zeigt in der Themenanlage ein Zug ins Große, ins Orchestrale. Die Sonate nannte Wolfgang Amadeus Mozart selbst eine schwere Sonate, obwohl er sie komponierte und selbst ein überragender Pianist war.

Die Rhapsody in Blue von George Gershwin ist eine der bekanntesten Kompositionen des US-amerikanischen Broadwaykomponisten George Gershwin und verbindet Jazz und konzertante Sinfonik. Die Melodien des Werkes sind mittlerweile weltberühmt. In Fassung für Klavier solo ist sie selten zu hören.

Die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll von Ludwig van Beethoven ist unter dem Namen Mondscheinsonate weltberühmt. Mit dem Mond hat die Sonate freilich wenig zu tun. Beethoven selbst nannte sein Werk eine Sonata quasi una Fantasia [„gleichsam eine Fantasie“] per il Clavicembalo o Piano-Forte. Die Bezeichnung Fantasia bezieht sich auf die ungewöhnliche Satzfolge der Klaviersonate, deren Sätze in ihren Tempi von der herkömmlichen Sonatenform abweichen.

Robert Schumann bezeichnete die Études d’exécution transcendante d’après Paganini von Franz Liszt als »die schwierigsten Werke jemals für Klavier geschrieben«. Die ursprüngliche Vorlage für diese Werke sind die Solo-Capricen für Geige vom „Teufelsgeiger“ Niccolò Paganini. Lediglich die dritte Etüde „La Campanella“ geht auf den Schlusssatz des 2. Violinkonzertes von Paganini zurück. Mit seinen zarten Glöckchenklängen ist es bis heute ein beliebter Ohrwurm, egal auf welchem Instrument.


Christian Seibert stammt aus einer Musikerfamilie – sein Vater ist der Pianist und Kammermusiker Kurt Seibert – und gab seine ersten öffentlichen Auftritte bereits im Alter von zehn Jahren. Mit 16 begann er seine Studien bei Pavel Gililov in Köln. Es folgten Studienaufenthalte in Wien und studienbegleitende Meisterkurse bei renommierten Pianisten wie Bruno Leonardo Gelber oder Rudolf Kehrer.

Internationale Wettbewerbserfolge, darunter der Busoni-Wettbewerb in Bozen und der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, ebneten ihm den Weg zu einer regen internationalen Konzerttätigkeit, u.a. mit dem European Union Chamber Orchestra, und zur Aufnahme in zahlreiche Förderprogramme.

Sein Interesse für die Musik der Jahrhundertwende führte zu Radioproduktionen und Mitschnitten des WDR u.a. der selten gespielten, hochanspruchsvollen Konzertetüden von Ernst Toch, die das Raritäten Label cpo auf den Markt brachte. Seine zweite cpo CD widmete er dem Komponisten Paul Hindemith, und 2012 sind die Werke für Klavier und Orchester von Alexander Tansman mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder unter GMD Howard Griffiths bei cpo veröffentlicht worden. Aktuell erschienen ist ein Solo-CD mit Werken von Nino Rota, die in der internationalen Presse hoch gelobt wird.

Im März 2013 gründete er in Frankfurt (Oder) die KleistMusikSchule am Kleistpark. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Scharwenka Stiftung, Initiator und Organisator des 2017 erstmals und seitdem jährlich stattfindenden PianOdra Klavierfestes in Frankfurt/ Slubice und künstlerischer Leiter des Schwandorfer Klavierfrühlings.

Location

Friedrich-Wolf-Theater
Lindenallee 23
15890 Eisenhüttenstadt
Germany
Plan route
Image of the venue

Das Friedrich-Wolf-Theater gilt als kulturelles Zentrum von Eisenhüttenstadt. Es besteht aus vier verschiedenen Spielstätten: Dem Theatersaal und dem Rangfoyer, der „kleinen bühne“ und einer im Grünen gelegenen Freilichtbühne, die im Sommer für Open-Air-Veranstaltungen genutzt wird.

Das Theater wurde 1955 eröffnet und stand zunächst allein in der Landschaft. Das brandenburgische Eisenhüttenstadt war damals noch im Aufbau als erste Planstadt der damaligen DDR, der gelbe Säulenbau also ein Vorstoß für ein kulturelles Gemeinschaftsleben. Auf der Bühne gaben sich damals die Größen der DDR-Showszene die Klinke in die Hand, aber auch klassisches Theater wurde gezeigt. Nach der Wende wurde der Theaterbetrieb fortgesetzt, nach der Renovierung 2010 ergänzte man das Programm um Lesungen und Musikveranstaltungen. Mittlerweile kann das Friedrich-Wolf-Theater auf über 60 Jahre Geschichte zurückblicken und ist bei den Besuchern sehr beliebt. Der stimmungsvolle Hauptsaal bietet ebenso wie die moderne „kleine bühne“ die ideale Atmosphäre für jede Art von Veranstaltung.

Die Anreise zum Theater kann mit dem Auto über die E30/A12 aus der Richtung Berlin oder über die B97/B112 aus der Richtung Cottbus erfolgen – Parkplätze stehen am City Center zur Verfügung. Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Theater gut erreichbar, der Busbahnhof befindet sich in Laufweite und wird von verschiedenen Buslinien angefahren.